Der lange Winter (unser vierter Winter hier hier draussen). Gestern hat es noch ein mal geschneit. Ostereier im Schnee. Heute scheint die Sonne. Wir haben heute schon Runden auf den Ponys gedreht. Pelle war Barfuss im Watt und hat Luzie von Sandbank zu Sandbank getragen. Wir saßen in der Sonne, haben draussen am Wasser gestillt. Haben Schafkacke auf der Wiese zusammengeharkt. Jetzt machen wir grad Pause. Schreiben ein wenig (Elvis schreibt E-Mails an alte Freunde und ich schreibe Blogsachen). Pelle und Elvis haben vorhin mit Tellern jongliert (also mit so speziellen Zirkustellern, nicht mit unserem Geschirr). Wir müssen heute noch den Stall ausräumen. Da stehen alle Fahrräder drin und einiges Gerümpel. Da die Schafe hoffentlich Anfang Mai Lämmer bekommen, möchten wir einen fertigen Stall für Notfälle vorweisen können (falls es zum Beispiel noch Mal schneien sollte). Wir haben überlegt ob ich gleich Elvis noch die Haare schneiden soll, haben uns aber dagegen entschieden. Eigentlich wollte ich heute meine Haare pflegen, aber ich denke ich verschiebe das auf nächstes Wochenende. Ich wasche (und pflege und öle) meine Haare nur alle paar Wochen. Nachdem Waschen flechte ich sie zu zwei lockeren Zöpfen. Wenn sie dann nach zwei Tagen ganz trocken sind flechte ich sie in (zur Zeit sechs) Zöpfen auf meinem Kopf hin und her und stecke sie hoch. Ich hab da eine Technik erfunden bei der sie mit einem einzigen Zopfgummi halten. So hochgeflochten sehe ich die erste Zeit ein bisschen wie das strenge Fräulein Rottenmeier aus und nach ein paar Tagen hüpfen überall ein paar Haare aus den Zöpfen, die Frisur wird freundlicher und so laufe ich dann ungefähr sechs Wochen durch die Gegend. Bis es irgendwann so wild wird, dass ich das neu ordnen muss.
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