Damals... als Pelle noch winzig war und ich Medienpsychologie studierte, war für mich klar: es wird nur einen internetfähigen Rechner in der Familienküche geben. Eigenen Internetzugang gibts erst mit 16 Jahren. Ein Kind unbegleitet ins Internet zu lassen ist als würde man die auf die Reeperbahn zum Spielen lassen.
Sehr schön dazu auch dieses Filmchen von Klicksafe:
Der Film ist mittlerweile 10 Jahre alt. Und immer noch finde ich, dass er genau das beschreibt was ich Eltern mitgeben möchte.
Und ich stehe auch immer noch zu 100% zu meiner damaligen Aussage.
Tja... das Problem ist nur, Pelle hat seit seinem 11. Geburtstag bereits ein iPhone. Aber wer konnte denn auch 2005 ahnen, wie die Welt heute aussieht. Dass Preteens das Internet in der Hosentasche mit sich rum tragen, war vor zehn Jahren für mich undenkbar.
Ich glaube das allerwichtigste ist nach wie vor für die Kinder da zu sein. Ihnen immer zur Verfügung zu stehen, wenn sie etwas besprechen wollen. Am Ball zu bleiben. Nicht aufdringlich bitte. Aber verlässlich.
Wir können nicht jeden Schritt von Pelle im Internet begleiten. Das ist heute unmöglich. Um so wichtiger ist es informiert zu sein und reagieren zu können wenn etwas merkwürdig ist.
Vorletzten Monat durften wir dann eine Mobiltelefonrechnung von 60 Euro und eine eben so hohe Festnetztelefonrechnung bezahlen, weil Pelle das mit den Flatrates missverstanden hatte. Lehrgeld.
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