Montag, 19. Oktober 2015

Waschbären [vaskebjørne]

Das sind Waschbärenspuren (oder?). Es gibt hier Waschbären. Der Schrecken aller Kleinviehhalter.

Für die Aussenställe gibt es immer den Ratschlag: abends alles zu machen, damit der Fuchs nicht kommt und sich etwas holt. Die Ställe dürfen kein Loch haben, welches größer als ein Fünfmarkstück ist, da sonst der Marder (Iltis, Wiesel) durch passt. Das gemeine an denen ist, dass die in den Stall gehen, alles abmurksen was dort ist und sich dann ein (Huhn, Kaninchen, wasauchimmer) mitnehmen. Die Idee ist, sich dann in den folgenden Nächten immer wieder eines von den vorbereiteten Tieren abzuholen. Da die Menschen aber natürlich das Ergebnis des Massakers beseitigen, geht der Plan meist nicht auf. Also: der Fuchs holt sich also in der Dämmerung eines der Tiere von der Wiese, das Wiesel macht nachts alle Anwesenden im Stall tot und der Waschbär....?

Tja, gegen den Waschbären kann man wenig tun, denn der geht zum Stall und bastelt einfach die Rückwand ab und nimmt sich was er haben möchte. Die sind sehr geschickt darin von Menschen gebaute Dinge auf zu machen. Und sie sind stark.

In einem Nachbarhof lebt eine Gruppe auf dem Dachboden. Wenn die Besitzerin die Luke zum Dachboden aus versehen zu macht, gehen die Waschbären einfach in die Küche und warten dort so lange bis sie wieder nach oben gelassen werden. Ich hab jetzt schon ein paar mal welche an dem großen Fluss beobachtet. Spuren finden wir jetzt auch immer öfter. Elvis sieht ab und an abends an den Strassen welche.

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