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Donnerstag, 3. März 2016

Klean Kanteen [ren køkken]

Wir wollten für die Fahrt Trinkflaschen haben. Unsere Bedingungen: unkaputtbar, gut sauber zu machen und nicht gesundheitsschädlich. Seit Jahren schon eiern wir mit den Emilflaschen herum. Die Idee fand ich super. Da hat Jemand einfach einen Trinkdeckel gebaut, der auf die üblichen Glasflaschen passt. Dann kamen spezielle Glasflaschen ins Programm. Ich fand Glas toll weil gesund, aber problematisch weil nicht wirklich Chaosresistent. Die angebotenen Bezüge fand ich geht so. Also habe ich selber welche genäht. Ein Problem war aber immer der dünne Hals durch den die Flaschen eben schlecht zu reinigen sind.

Was ich schon vorher wusste: Alu geht gar nicht, ein weiter Hals ist Pflicht und sie müssen gut aussehen. Dann kam ich auf Edelstahl. Die Berichte sind gut. Wichtig ist wohl, dass die keine Beschichtung innen haben. Es gibt eine Reihe Edelstahlflaschen bei denen, wenn sie diese schicken Dittscher für den Usedlook sammeln, innen dann die Beschichtung abblättert und mitgetrunken wird.

Ich hab im Internet gesucht und einige gefunden die ich gut fand. Am Ende haben sich die von Klean Kanteen durchgesetzt aber auch die von 24Bottles, die ich zuerst lange favorisiert habe würde ich gerne noch ausprobieren. Da würde ich die in weiß nehmen.





















Hier gibt es die zu bestellen: 24Bottles*.

Bei den Klean Kanteen haben wir uns für die 0,8 in Orange und Petrol und eine in 1,2 in Petrol entschieden.
Das war eine wirklich gute Wahl.
Die kleineren Flaschen passen (ohne das vorher ausgemessen zu haben!) genau in die Trinkhalterdinger im Bus, so dass jedes Kind seine Flasche immer griffbereit hat. Die Trinkaufsätze sind richtig amtlich und laufen nur aus wenn man sie nicht zu macht (haben wir jetzt ganz oft ausprobiert).
Trinkwasser ist einfach hier im Süden der limitierende Faktor. All unsere Freunde mit den großen Autos haben auch viel Platz für Trinkwasservorräte. Wir nicht. Wir haben meist zwei 5L Kanister an Bord und dann eben noch alle Flaschen voll gemacht. Deshalb habe ich auch bei der Mamaflasche diese stolze Größe gewählt. Aber die ist genau richtig. Ich hab auch noch einen (hübschen) anderen Deckel dazu bestellt, weil ich dachte wir können die Flaschen zur Not wenns hart auf hart kommt als Wärmflaschen im Bett benutzen. Den Deckel haben wir aber bisher nicht benutzt.




















Es war total schwer einen vernünftigen Shop für die Bestellung zu finden. Am Ende habe ich die bei Amazon in unterschiedlichen Shops bestellt. Voll blöd. Ich hätte gerne einen Onlineshop, in dem alle Teile die ich wollte zur Auswahl stehen. Gabs aber nicht.

Hier sind die genauen Links zu unseren Flaschen:
Klean Kanteen 0.8 Liter Hellblau.*

Klean Kanteen 1.182 Liter ebenso in Hellblau.*

Klean Kanteen 0.8 Liter Dunkelorange (heißt im Shop Rot, aber auch die Kinder sagen die sei Orange).*

Klean Kanteen Flaschenverschluss Silber.*
























































*Amazon Partnerlink

Sonntag, 3. Januar 2016

Essen [føde]

Sauinteressant: eine Fotostory. Es ist immer eine Familie mit den Lebensmitteln die sie in einer Woche verbraucht zu sehen. Unten drunter sind weitere angaben, z. B. wieviel die Lebensmittel jeweils gekostet haben.

Ich staune bei fast jedem Bild. Und habe bisher keine Familie gefunde die uns ähnelt. Kommt vielleicht noch...

What the World eats.


Mittwoch, 5. Februar 2014

Diprezept [opskrift]

Cashews in Wasser einweichen, dann pürieren. Dann geräucherten Fisch oder Dosenfisch dazu. Ich tue an diesem Punkt immer nur zwei drittel rein und das letzte Drittel dann hinterher, damit noch Stücke da sind und nicht alles fein püriert ist. Dann noch Salz, Pfeffer, Honig, etwas Olivenöl, und andere Sachen die sich so in der Speisekammer finden. Dann wieder pürieren. Dann den restlichen Fisch dazu und durchrühren. Und dann mit Möhren und Wikingerbrot dippen.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Bären und Beeren [bjørne og bær]



Minimums Hauptspeisen neben Mamamilch sind Blaubeeren, Kapstachelbeeren, Mandarinen, Trockenpflaumen und Banane. Sie sitzt mit ihrem Teller voll Zeugs irgendwo und isst gemütlich.




Vor allem die Kapstachelbeeren sind super praktisch. Wenn man die Hülle der Beere runter klappt hat man einen Griff. Das ist quasi der perfekte Kleinkindlolli. Auch fürs Auto geeignet, da sie nicht matschen und schmieren.

Samstag, 12. Oktober 2013

Minimum mag Smoothies [minimum kan lide smoothies]

Spinat, Leinsamen, selbst gemosteter Apfelsaft, Ingwer, gefrorene Erdbeeren. Eigentlich mein Smoothie. Aber Minimum schlürft mir den immer weg.




Donnerstag, 26. September 2013

Die Reise zu mir selbst [rejse til mig selv]

Elvis und ich haben vor (zeitlich gemeint) den Kindern gefastet. Das hat immer sehr gut getan. Zum einen war es körperlich erholsam und auch immer erfahrungsreich. Und es hat im Kopf etwas verändert. Nach drei Wochen ohne Essen, nur mit Wasser und Kräutertee, habe ich mich immer absolut frei gefühlt. Alle essenden Menschen kamen mir wie Abhängige vor. Ständig mussten sie in die Buden der Händler rein um sich ihr Zeug zu besorgen. Hatten sie mal ein paar Stunden lang nichts zum Essen wurden sie nervös. Ich kenne das Gefühl aus der Esszeit auch, dass mir wenn ich zu wenig gegessen habe schummrig wird. Das Gefühl ohne Nahrung ganz schnell einzugehen. Das Fasten macht mir dann immer wieder klar, dass ich soviel mehr kann bzw. ohne all das Essen trotzdem zu ganz viel in der Lage bin. Und nach fünf Wochen fasten dann die ersten Lebensmittel zu konsumieren ist so großartig. So erfüllend. Wie wertvoll dann eine Kartoffel mit Kräuterquark ist. Das ist spannend. Mit Kindern fasten ist allerdings eine echte Leistung. Ich habe das einmal getan, als Pelle drei Jahre alt war. An vielen tagen war es kein Problem aber auch trotz Fastentief oder Fastenkriese und dem Bedürfnis sich einfach nur warm und wohlig mit Wärmflasche irgendwo zu verkriechen, stand ich dann am Herd und habe für ihn gekocht. Oder ihm Brote geschmiert. Oder Obst geschnibbelt.
Also richtiges Fasten kommt im Moment für mich nicht in Frage, auch nicht wegen dem Stillen. Da Elvis und ich aber unsere Schwangerschaftskilos los werden wollten und auch mal wieder so eine Ernährungserfahrung machen wollten haben wir etwas ausprobiert, was eigentlich gegen alle Fastenweisheiten spricht. Intermittierendes Fasten. Das heißt einen Tag ganz normal essen und am nächsten Tag nichts. Und es ist super. Es macht etwas mit meinem Kopf. An dem Nichtesstag kommen mir alle Lebensmittel unfassbar lecker vor. Wenn ich einem der Kinder ein Brot mache duftet es so gut und ich nehme mir vor am nächsten Tag gleich als erstes ein Brot zu machen. Und am Esstag kommen mir die selben Lebensmittel absolut unattraktiv vor. Es ist eben das Nicht-Haben-Können was das Haben-Wollen auslöst oder zumindest sehr stark beeinflusst. Diesen Effekt jeden Tag aufs neue zu erleben verändert natürlich auch die Sicht auf alle restlichen Dinge dieser Welt. Es lässt mich ein Stück weit erfahren wie meine Psyche funktioniert und wie sie manipulierbar ist. Natürlich weiß ich all diese Dinge in der Theorie. Es ist ja nichts neues. Aber es wirklich immer und immer wieder zu erleben, wie das selbe Brot am einen Tag der Himmel auf Erden zu sein scheint und am nächsten Tag langweilig ist, macht viel mehr Eindruck, als wenn ich die selben Erkenntnisse in einer psychologischen Vorlesung höre.
An den Esstagen habe ich überhaupt keine Lust mehr auf stark verarbeitete Lebensmittel. Auch Schokolade ist nicht mehr so der Renner. Frische Lebensmittel dagegen könnte ich die ganze Zeit futtern.
Die Kinder freuen sich, dass es für sie jeden zweiten Tag wirklich erwünschtes Kinderessen gibt und nicht irgendwelche Mama-will-aber-nicht-immer-nur-Nudeln-oder-Pfannkuchen-essen-Gerichte.
Und jetzt nach sechs Wochen haben Elvis und ich auch körperlich den Status von vor zehn Jahren erreicht. Wie lange das jetzt noch weiter geht weiß ich nicht so genau. Eigentlich wollte ich das gerne bis Weihnachten machen. Die Freunde des intermittierenden Fastens machen das lebenslang. Und zumindest in Tierversuchen ist solch eine Ernährung lebensverlängernd. Allerdings bleibt dadurch wirklich wenig Zeit für genussvolles Essen. Am Wochenende kocht Elvis jetzt nur noch ein mal was wirklich leckeres, statt zwei mal. Das ist ein Verlust. Mal schauen wie wir das lösen.



Montag, 6. Mai 2013

Wie wir Entscheidungen treffen [beslutning]

Hier kommt eine Fortsetzung zu dem Schleichwerbungbeitrag. Ich habe heute zwei Entscheidungen getroffen. Produktentscheidungen. In der Psychologie gibt es eine ganze Forschungsrichtung die sich nur damit befasst, wie Menschen Entscheidungen treffen. Das ist extrem spannend. Warum tun wir das was wir tun? Wie wird aus einem Vorhaben eine Handlung Ab welchem Zeitpunkt in einer Entscheidungsfindung können wir nicht mehr zurück? Warum tun wir nicht das was wir uns vornehmen? Was ist der innere Schweinehund? Das nennt sich Motivationspsychologie.

Elvis arbeitet in der bösen Werbung. Da geht es nur darum, wie man Menschen dazu bringt sich für etwas Bestimmtes zu entscheiden. Ein grundlegender Entscheidungsbeeinflusser ist die Meinung von Freunden. Wenn ein Freund etwas empfiehlt gehen schon mal ein paar sehr wichtige Türen in unserem Entscheidungsprozess auf. Es ist spannend das an sich selbst zu beobachten. Und das ist einer der Hauptgründe warum soziale Netzwerke zu börsennotierten Unternehmen werden können. Wenn mir ein Freund in einem sozialen Netzwerk etwas empfiehlt ist das mehr wert, als wenn eine Zeitschrift mir das präsentiert. Das nennt sich Word of Mouth, also Mund zu Mund Propaganda.

1. Begriff: Form der direkten persönlichen Kommunikation (sprichwörtlich: von Mund zu Mund) zwischen Konsumenten innerhalb eines sozialen Umfeldes. Im Marketing wird Word-of-Mouth als eine informelle, wertende Meinungsäußerung über Marken, Produkte, Services und Unternehmen zwischen Konsumenten verstanden. Diese kann sowohl positiv als auch negativer Art sein.

2. Überlegenheit persönlicher Kommunikation: 
(1) größere Glaubwürdigkeit und stärkere soziale Kontrolle; 
(2) bessere selektive Informationsaufnahme; 
(3) größere Flexibilität durch laufende Rückkopplungen bei den Kommunikaten; 
(4) Fehlen von rechtlichen Vorschriften. Meinungsführer können als Multiplikatoren in einem Word-of-Mouth-Prozess dienen.


Gestern Nacht kam Elvis aus der Agentur nach Hause. Er hatte zwei Kartons mit Nudelsoße dabei. Er stand also im dunklen Schlafzimmer und erzählte, dass sein Chef die noch übrig hatte. Er hatte sich zu viele bestellt und hat Elvis welche mitgegeben. Elvis meinte das seien irgendwelche besonderen Soßen und da stünde auch irgendetwas von biologischem Anbau drauf. Die Gläser sahen hübsch und hochwertig aus und auch auf dem Karton ist ein schöner Schriftzug. Heute morgen fiel mir auf, dass da keine deutsche Zutatenliste drauf ist. Das interessierte mich, da ja in Deutschland alles deklariert werden muss. Wir haben kurz gemutmaßt, dass der Chef die direkt in Italien bestellt hat. Immerhin gehört dem eine riesige Werbeagentur - der kann sich das also locker leisten.

Ich hab vorhin dann für mich und drei Kinder Nudeln (wir haben immer die Dinkelspagetti von Naturata, die sind super lecker (aber nicht die Vollkornversion, die ist eklig)) mit Zucchini, Knoblauch, Avocado und Schafskäse gemacht. Dazu gab es zwei der Nudelsoßen. Wir stellen Nudelsoßen immer wie Pesto auf den Tisch und jeder kann sich was auf seine Nudeln tun.
Das war lecker.

Dann habe ich mich an den Rechner gesetzt und wollte rausfinden was das für Soßen sind, wer die macht, wo die her kommen. Und hab was hübsches gefunden: Fattoria La Vialla. Da kommen die Soßen her. Und jetzt hab ich den Katalog bestellt.

Die zweite Entscheidung für ein Produkt wurde durch eine E-Mail ausgelöst. Die Mama von Bo Andrasson wies mich auf Ähnlichkeiten zwischen mir und ihrer Freundin Liesl hin. Ich mag den Blog von Liesl. Der Hinweis bezieht sich auf das Buch von Sylvia Plath und einen Häkelschal (meiner wird aber wohl nie fertig weil ich so langsam häkel). Das erste mal von Sylvia Plath habe ich in dem Buch Am Anfang war Erziehung von Alice Miller gelesen. Dieses Buch hatte auch schon Bo Andrassons Mama mitgebracht. In dem Buch zeigt Alice Miller die Zusammenhänge zwischen Erlebnissen in der Kindheit und dem Verhalten als Erwachsener auf. Sie ist Analytikerin. Aber wenn man die Einfachheit der analytischen Wenn-Dann-Zusammenhänge irgendwie überlesen kann ist es ein tolles Buch. In dem Buch skizziert sie neben Adolf Hitler und Christiane Felscherinow (Wir Kinder vom Bahnhof Zoo) also auch das Leben und Sterben von Sylvia Plath. Vor ein paar Wochen war dann Sylvia Plaths 50. Todestag und ich hab bei Spon diesen Artikel über sie gelesen. Ich hab dann Die Glasglocke bestellt und das Buch kam zufällig hier an, als auch Bos Mama hier war. Wir haben beide ins Buch geschaut und den Schreibstil von Sylvia Plath für gut befunden. Das ist jetzt ein paar Wochen her. Und heute schickte mir Bos Mama die Mail mit dem Hinweis darauf, dass auch Liesl grad Sylvia Plath liest. Und ich hab dann direkt das Buch Die Bibel der Träume bestellt. Und Jane Eyre von Charlotte Bronte auch gleich noch.

Und jetzt hab ich hier einige Produkte beschrieben. Was macht das mit Euren Entscheidungen? Blogs sind nämlich ein wirklich effektives Werbemedium. Deshalb bekommen die viel besuchten Bloggerinnen auch alle möglichen Produktproben um sie dann zu besprechen. Hab ich ja kürzlich schon drüber geschrieben.

Ich schreibe seit ein paar Jahren für ein Printmagazin Artikel und Buchbesprechungen. Und bei den Büchern musste ich lernen, die schlechten einfach nicht zu erwähnen. Ich hatte immer das Bedürfnis alle Bücher zu beschreiben, weil mir der Verleger extra dafür ein Buch überlassen hatte. Aber das ist ja quatsch. Also bespreche ich nur noch Bücher die ich auch wirklich gut finde. Und die anderen werden einfach nicht erwähnt und liegen halt hier rum oder wandern in den Gebrauchtwarenladen. Und einige werfe ich sogar in den Müll. Es gibt wirklich ganz bescheuerte Bücher.

Donnerstag, 28. März 2013

Schokolade und Kindersklaverei [chokolade og børneslaveri]

In Westafrika kann man Kinder kaufen. Plantagenbesitzer tun das. Sie kaufen Kinder für den Kakaoanbau und die Ernte. Ein Kind kostet 230 Euro. Dieser Kakao wird dann zu Schokolade und anderem Süßkram verarbeitet, der dann hier in den Supermärkten verkauft wird.
Ich möchte das nicht unterstützen und deshalb kaufen wir bei uns im Hofladen die Schokolade von Rapunzel.

Welche Schokoladen sind bio, welche sind fair. In diesem Greenpeacemagazin Artikel steht es.
Auch konventionelle Schokolade kann fair sein.